Nach Militärputsch in Myanmar: Polizei geht hart gegen Demonstranten vor

Symbolfoto: © Michael Hirschka | pixelio.de

Anfang Februar gab es in Myanmar einen Militärputsch gegen die Regierungschefin Aung San Suu Kyi. Die 75-Jährige hatte die Parlamentswahlen im November klar gewonnen. Nach dem Putsch erklärte das Militär die Parlamentswahlen für ungültig und übernahm die Führung des Landes. Seit dem kommt es zu Massenprotesten und Zusammenstößen mit der Polizei. Die Demonstranten fordern die Freilassung der inhaftierten Regierungschefin und die Wiedereinsetzung der gewählten Regierung. Viele Menschen wurden verhaftet. In Yangon versammelten sich zahlreiche Demonstranten. Die Polizei ging gewaltsam gegen die Demonstranten vor. Es fielen Schüsse und es zahlreiche Festnahmen. Medienberichten zufolge wurde in der Stadt Monywa eine Frau erschossen.

Der UN-Botschafter in Myanmar hatte die Weltgemeinschaft um Hilfe gebeten. Einen Tag danach wurde er in Myanmar als Botschafter entlassen. Er hat das Land betrogen und seine Macht als Botschafter missbraucht, urteilte das Militärregime. Die Vereinten Nationen erkennen die neue Militärführung nicht an.

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