Corona-Impfungen: Pfizer kündigt Verzögerungen an und kann Lieferzusagen nicht einhalten

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

In den nächsten Wochen wird in Deutschland weniger Impfstoff vorhanden sein, als bestellt wurde. Der Grund dafür ist, dass der Pharmakonzern Pfizer der EU-Kommission am Freitag mitteilte, dass es Lieferschwierigkeiten gibt und die Zusagen nicht eingehalten werden können. Als Grund nannte das Unternehmen, dass am belgischen Produktionsstandort in Puurs umfangreiche Umbaumaßnahmen laufen. Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte das und bedauerte die Verzögerung.

Das US-Unternehmen Pfizer hat mit dem deutschen Unternehmen BioNTech einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt, der zuerst in Europa zugelassen wurde.

BioNTech erhielt am Freitag die Freigabe den Impfstoff in einem Werk im hessischen Marburg zu produzieren. Das zuständige Regierungspräsidium in Gießen hat die Produktion genehmigt. Das Mainzer Unternehmen hatte das Werk vom Schweizer Pharma-Konzern Novartis übernommen. Die Produktion wird nun umgestellt, sodass ab Februar jährlich 750 Millionen Impfdosen produziert werden können. Die ersten Auslieferungen sollen bereits im März erfolgen.

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