Corona-Pandemie in Großbritannien: Chefberater warnt vor Zusammenbruch des Gesundheitssystems

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

In Großbritannien steht das Gesundheitssystems angesichts der vielen Corona-Neuinfektionen vielerorts vor einem Zusammenbruch in den nächsten Wochen, teilte der medizinische Chefberater Witty mit. Es drohen zu wenige Angestellte für zu viele Infizierte vorhanden zu sein. Zur Zeit werden täglich neue Höchststände bei Neuinfektionen und Todesfällen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion in Großbritannien vermeldet. Die Regierung will versuchen mit Millionen von Impfungen die Situation wieder unter Kontrolle zu bringen. Ab Montag wird die Impfrate noch einmal erhöht. Bisher wurden rund zwei Millionen Menschen in Großbritannien mit der ersten Dosis gegen das Corona-Virus geimpft. Ziel ist es, dass bis Mitte Februar mindestens 14 Millionen Briten geimpft worden sind. Die zweite Dosis soll nun erst in zwölf Wochen nachgeimpft werden, heißt es aus Großbritannien. Zunächst sei es wichtig möglichst viele Menschen mit der ersten Dosis zu versorgen, hieß es.

Als Grund für die rasante Ausbreitung des Virus in Großbritannien nennen Regierung und Mediziner übereinstimmend die mutierte, noch ansteckendere Virus-Variante, die in Teilen des Landes – darunter in der Hauptstadt London, grassiert. Außerdem ist ein weiterer Grund, dass die Einhaltung der geltenden Corona-Bestimmungen nachgelassen hat. In London grassiert das Virus mit einer solchen Wucht, dass Bürgermeister Khan am Freitag den Katastrophenfall ausgerufen hat. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in der britischen Hauptstadt bei über 1.000 Infizierten je 100.000 Einwohner.

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