Mülheim: Polizei erschießt bewaffneten Mann

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Am Mittwochnachmittag gegen 16.15 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle der Polizei einen Einsatz mit dem Stichwort „laute Knallgeräusche“ aus einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Aktienstraße. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat der 65-Jährige bereits vor Eintreffen der Polizei im Hausflur geschossen. Bereits bei der Anfahrt zahlreicher Streifenwagen stellte sich heraus, dass der dortige allein lebende Mann sich mit einer Langwaffe im Hausflur befindet. Als die Beamten am Tatort eintrafen, schoss der Tatverdächtige unmittelbar auf die Beamten, die daraufhin die Schüsse erwiderten. Durch den Schusswaffengebrauch der Polizei wurde der 65 Jahre alte Bewohner verletzt. Noch am Tatort erlag er seinen schweren Verletzungen.

Die Aktienstraße wurde während des Einsatzes im Bereich zwischen der Sandstraße und der Engelbertusstraße weiträumig abgesperrt. Die Sprengstoffexperten vom LKA konnten nach fachspezifischen Ermittlungen eine Gefährdung durch Sprengstoff ausschließen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen am Tatort aufgenommen. Bei einem Schusswaffengebrauch der Polizei wird routinemäßig ein Verfahren gegen den Beamten eingeleitet. Dieses Verfahren wird aus Gründen der Neutralität von der Staatsanwaltschaft Duisburg und der Polizei Bochum geführt. Die Ermittlungen dauern an.

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