Auch am Sonntag: Schneeregionen überfüllt – Bitten der Behörden wurden ignoriert

Symbolfoto: © Sybille Daden | pixelio.de

Am Sonntag zog es trotz der Warnungen durch die Behörden weder zahlreiche Menschen in die verschneiten Regionen, wie den Harz, die Stadt Winterberg und Sauerland. Das führte zu stark überfüllten Straßen und Parkplätzen.

Die Zufahrten nach Winterberg wurden aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens von der Polizei gesperrt. Obwohl ein Betretungsverbot für das sauerländische Winterberg ausgesprochen wurde, versuchten zahlreiche Menschen in die Stadt zu gelangen. Die Betreiber der Skilifte teilten mit, dass es aufgrund des Lockdowns keinerlei Möglichkeiten zum Aufwärmen gibt und auch keine Sanitäten Anlagen zur Verfügung stehen. Das konnte die Menschen jedoch nicht davon abhalten die Stadt zu besuchen.

Im Harz waren die Parkplätze bereits am Sonntagmorgen vielerorts voll ausgerastet. Aufgrund des starken Schneefalls im Harz wurde witterungsbedingt die Bundesstraße 4 zwischen Torfhaus und Bad Harzburg in beide Richtungen gesperrt. Zahlreiche waren zuvor auf der schneeglatten Straße liegengeblieben. Auch in den bayerischen Alpen war am Sonntag viel los. Der Bürgermeister von Schliersee sprach von einem enormen Ansturm.

Die Polizei schrieb mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen die geltende Corona-Verordnung. Dazu gehörten Verstöße gegen die Maskenpflicht oder die Kontaktbeschränkungen.

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