Corona-Pandemie: Sachsen zieht Notbremse und verkündet harten Lockdown ab dem 14. Dezember

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

In Sachsen wurde aufgrund der vielen Corona-Neuinfektionen die Notbremse gezogen. Das Bundesland hat zur Zeit die mit Abstand meisten Corona-Neuinfektionen. Es gibt in Sachsen derzeit 319 Infektionen je 100.000 Einwohner. Das ist mehr als doppelt so viel, wie der bundesweite Durchschnitt.

Ab kommenden Montag, den 14. Dezember gilt ein harter Lockdown. Die neuen Maßnahmen umfassen unter anderem die Schließung von Schulen, Kindertagesstätten und Horten sowie Teilen des Einzelhandels. Geschäfte des täglichen Bedarfs bleiben geöffnet. Ab dem 14. Dezember sollen die Kinder wieder eine häusliche Beschulung (Homeschooling) erhalten. In der Öffentlichkeit gilt ein Alkoholverbot und eine Maskenpflicht, überall dort wo sich Menschen begegnen. Der zweite Lockdown wird bis zum 10. Januar gelten. Am Freitag werden die genauen Regeln bekanntgegeben. Die Menschen in Sachsen wurden am Dienstag aufgerufen sich auf die kommenden Einschränkungen einzustellen und das beim Geschenkeeinkauf zu berücksichtigen.

An den Landesgrenzen zu den Nachbarnländern von Sachsen wird die Bundespolizei verstärkt Kontrollen durchführen.

Die bereits angekündigten Lockerungen für die Feiertage bis Neujahr sollen zum Teil wieder zurückgenommen, hieß es am Dienstagabend. Für die Weihnachtsfeiertage vom 23. bis zum 27. Dezember sollen aber die Lockerungen gültig bleiben. Zu Weihnachten dürfen mittags Gäste in Hotel aufgenommen werden. Nach den Feiertagen gilt wieder das Beherbungsverbot von Touristen.

Sachsens Ministerpräsident, Michael Kretschmer, sagte am Dienstag, dass das Land nun mit allen Mitteln zur Ruhe gebracht werden muss, da der Teil-Lockdown nicht greift.

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