Ausbau der A49: Polizei begann mit Räumung im Dannenröder Forst

Symbolfoto: © Alfred Borchard | pixelio.de

Die Polizei begann am Dienstag nach monatelangen Protestaktionen gegen die Rodung, mit der Räumung des Dannenröder Forsts in Hessen. Beamte räumten am Dienstag Zugangswege frei und entfernten erste Barrikaden von Umweltschutzaktivisten und Gegnern des umstrittenen Projekts im Waldstück bei Homberg/Ohm. Es handelt sich dabei um gestapelte Baumstämme und weitere Hindernisse. Es soll im Dannenröder Forst etwa 400 davon geben, die teils mit Stacheldraht umwickelt sind. Außerdem wurden Gräben in dem Wald ausgehoben. Ein Demonstrant hatte sich aus Protest gegen die Räumung seine Arme einbetoniert. Während des Einsatzes am Dienstag kam es vereinzelt zu Konfrontationen zwischen Autobahngegnern und Polizisten. Dabei wurden Beamte vereinzelt mit Steinen und Pyrotechnik beworfen. Von den Polizisten wurde niemand verletzt. Ein Demonstrant verletzte sich bei dem Versuch auf eine Baumaschine zu klettern am Kopf. Die Waldbesetzer kündigten an: „Ihr werdet euch an dieser Räumung die Zähne ausbeißen.“

Unterdessen haben die Vorbereitungen für die Rodung von Bäumen begonnen. Ein Logistik-Standort wird vorbereitet. Ein genauer Termin für den Rodungsbeginn ist noch unklar. Der Weiterbau der Autobahn wurde im Sommer gerichtlich entschieden, sodass Baurecht besteht. Die Gegner wollen den Gerichtsbeschluss nicht akzeptieren.

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