Großbrand in Hann. Münden: Bislang keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung, Löscharbeiten dauern an

Symbolfoto: © Marlies Schwarzin | pixelio.de

 In einem Geschäftshaus in der Altstadt von Hann. Münden (Landkreis Göttingen) ist am Freitagabend gegen 19.35 Uhr in der Rosenstraße aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen griffen in der Folge auf mehrere benachbarte Fachwerkhäuser über. Die betroffenen Gebäude wurden evakuiert. Nach dem Ausbruch eines Großbrandes in der Altstadt von Hann. Münden dauern die Löscharbeiten der Feuerwehr weiter an. In der Nacht zu Samstag waren rund 170 Feuerwehrleute aus allen umliegenden Wehren im Großeinsatz. 

Was das Feuer in dem Geschäftshaus in der Rosenstraße auslöste, ist zur Stunde noch unklar. Der Brandort konnte von den Ermittlern der Polizei bislang nicht betreten und näher begutachtet werden. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung liegen aber zurzeit nicht vor.

Durch das Feuer wurden nach ersten Informationen mehrere benachbarte Fachwerkhäuser der Rosenstraße zum Teil erheblich beschädigt. Einige von ihnen sollen derzeit unbewohnbar sein. Von dem Geschäftshaus griffen die Flammen außerdem auf mehrere, sich an der Gebäuderückseite anschließende und damit zur Kirchstraße gehörende, Fachwerkhäuser über. Wie groß die Schäden in diesem Bereich sind, kann bislang noch nicht genau überblickt werden. Die Feuerwehr ist hier weiterhin im Einsatz. 

Aufgrund der laufenden Einsatzmaßnahmen sind aktuell einige Straßenzüge der Mündener Altstadt komplett gesperrt. Dies betrifft insbesondere die Kirchstraße und die parallel verlaufende Rosenstraße. Darüber hinaus ist die Burgstraße zwischen der Bahnhofstraße und der Aegidiistraße ebenfalls gesperrt. Wie lange die Maßnahmen andauern werden, kann nicht gesagt werden.

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