Corona-Mutation: Dänemark will 15 Millionen Tiere töten

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

In Dänemark wurde ein mutiertes Corona-Virus bei Nerzen gefunden. Nach dem Ausbruch in mehreren Zuchtbetrieben sollen 15 Millionen Nerze notgeschlachtet werden. Bei den Tieren wurde zum Teil eine mutierte Form des Virus SARS-CoV-2 gefunden, die auch auf den Menschen übertragbar sei, teilte Regierungschefin Mette Frederiksen am Mittwoch mit. Sie sagte, dass es absolut notwendig sei, die Tiere zu schlachten. Es wurde jedoch bereits eingeräumt, dass die Schlachtung von 15 Millionen Nerzen in über tausend Farmen ein sehr großes Unterfangen sei. Dänemark ist der weltweit größte Exporteur von Nerzfellen. Bis Donnerstagabend wurde das Coronavirus in 207 Nerzfarmen nachgewiesen. Zwölf Menschen haben sich bereits in den Farmen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.

Nach der Virus-Mutation hat Dänemark am Donnerstagabend einen Lockdown in sieben Kommunen verfügt. In den betroffenen Kommunen wird unter anderem der öffentliche Nahverkehr eingestellt. Die Maßnahmen sind notwendig, weil die Mutation das Risiko mit sich bringt, die Wirkung eines kommenden Impfstoffes zu beeinflussen. Betroffen sind die Kommunen Hjørring, Frederikshavn, Brønderslev, Jammerbugt, Thisted, Vesthimmerland und Læsø. Hier schließen ab Samstag Restauntrans, Kneipen und alle anderen Lokale.

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