Philadelphia: Proteste gegen Polizeigewalt nach tödlichen Schüssen auf Schwarzen

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

In den USA hat sich ein weiterer Fall von tödlicher Polizeigewalt gegen Schwarze ereignet. In Philadelphia wurde ein 27-Jähriger von Polizisten erschossen. Der Vorfall ereignete sich am Montag. Der Mann trug ein Messer und wurde von den Polizisten aufgefordert, die Waffe wegzuwerfen. Als der Mann seine Mutter zur Seite schubste und auf die Beamten zulief, gaben diese Schüsse ab. Der Vorfall ist auf einem Handyvideo festgehalten worden. Die Beamten wussten, dass sich der 27-Jährige in einer Ausnahmesituation befand, weil sie am Montag vor den tödlichen Schüssen bereits drei Mal im Haus der Familie waren.

In der Stadt haben nach dem Tod eines Schwarzen hunderte Menschen protestiert. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei. Während der Zusammenstöße kam es auch zu Plünderungen. Rund 1.0000 Menschen waren daran beteiligt wie Bilder aus Polizeihubschraubern belegen. Der Gouverneur des betroffenen Bundesstaates Pennsylvania kündigte an die Nationalgarde zu entsenden, um das Recht auf friedliche Versammlungen zu wahren und die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. Es wurden über 90 Menschen festgenommen und 30 Polizisten erlitten Verletzungen.

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