Anti-Corona-Demo in Berlin: Polizei stürmt Bühne – mehrere Festnahmen nach Ausschreitungen

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Am Sonntag fanden in Berlin mehrere Anti-Corona-Demonstrationen statt. Gegen 12 Uhr haben sich zunächst über 1.000 Menschen auf dem Alexanderplatz versammelt, darunter auch einige Reichsbürger. Die Demonstration fand unter dem Motto „Wiederherstellung der Grund-und Menschenrechte sowie die Beendigung des Pandemiezustands“ statt. Beamte mussten immer wieder eingreifen, weil Teilnehmer keinen Mund-Nasen-Schutz trugen und sich nicht an die geltenden Abstandsregeln hielten. Vor dem Veranstaltungshaus „Kosmos“, zu dem die Demonstranten zogen, kam es zu Ausschreitungen. Vor dem Club hatte die Organisation Querdenken eine Abschlusskundgebung mit 2.400 Menschen angemeldet. Weil Teilnehmer wiederholt keine Masken trugen und die Abstände nicht einhielten, forderte die Polizei den Veranstalter auf die Kundgebung zu beenden. Nach dem der zeitliche Rahmen verstrichen war, griff die Polizei aktiv in das Geschehen ein und stürmte die Bühne, um die Kundgebung zu beenden.
Mehrere Teilnehmer wurden verhaftet, darunter auch der Anwalt Markus Haintz, der Bewegung Querdenken vertritt. Die Polizei war am Sonntag mit 600 Beamten im Einsatz.

In der Nacht zu Sonntag ereignete sich ein Brandanschlag auf das Berliner Robert-Koch-Institut. Unbekannte warfen Flaschen mit Brandsätzen auf das Gebäude. Mehrere Fensterscheiben gingen zu Bruch.

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