Henstedt-Ulzburg: Protest gegen die AfD ist eskaliert – Frau wurde nach Demo schwer verletzt

Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de

Am Samstagnachmittag fand vor dem Bürgerhaus in Henstedt-Ulzburg eine Demonstration des bürgerlichen Spektrums „Keine AfD in Henstedt-Ulzburg“ anlässlich einer AfD-Veranstaltung statt.

Zu der angemeldeten Demonstration, die um 14.30 Uhr begann, fanden sich in der Spitze 200 Teilnehmer – ausschließlich aus dem bürgerlichen Spektrum – auf dem Bürgerhaus-Vorplatz ein. Die Versammlung startete mit diversen Redebeiträgen. Weiterhin nahm eine kleinere Gruppierung „Oma’s gegen rechts“ an der Veranstaltung teil. Die Demonstranten verwendeten Transparente, Trillerpfeifen und Trommeln. 

Mit Einlassbeginn der AfD-Veranstaltung trafen etwa 50 bis 60 Personen der linken Szene (Antifa) im Zufahrtsbereich der Veranstaltung ein. Diese Personengruppe führte eine nicht angemeldete Spontandemonstration durch. Es kam zu Pöbeleien und zu Handgreiflichkeiten gegenüber Besuchern der AfD-Veranstaltung und Polizeibeamten. 

Die Veranstaltung der AfD endete am Samstagabend gegen 18.30 Uhr in deren Zuge auch die Demonstration beendet wurde. 

Demonstranten der rechten und linken Szene gerieten außerhalb des Veranstaltungsgeländes aneinander. Dabei wurde im Rahmen eines Verkehrsunfalls eine Person der linken Szene schwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. In der Folge kam es zu Aggressionsdelikten gegenüber Beteiligten und Polizeibeamten, die die Abgabe eines polizeilichen Warnschusses erforderte. 

Der Vorfall ist der Staatsanwaltschaft in Kiel vorgetragen worden, demnach ermittelt die Polizei gemeinsam mit einem Unfallsachverständigen gegen den Unfallfahrer wegen der Straftat „Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“. Der Beschuldigte ist nach einer ersten Befragung auf der Dienststelle wieder entlassen worden.

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