Bergkarabach: Armenien und Aserbaidschan vereinbaren Waffenruhe – diese ist brüchig

Symbolfoto: © Katharina Wieland Müller | pixelio.de

Armenien und Aserbaidschan haben sich nach den schweren Kämpfen in Bergkarabach auf eine Waffenruhe geeinigt. Die Waffenruhe in der stark umkämpfen Region rund um Bergkarabach war nach stundenlangen Verhandlungen von Russland vermittelt worden. Die Waffenruhe gilt seit Samstagmittag. Jedoch warfen sich schon kurz nach dem Inkrafttreten beide Seiten neue Angriffe vor. Kurz vor de Feuerpause war die Lage sehr angespannt, weil es aus Aserbaidschan zahlreiche Luftangriffe auf gegeben hat. Eine Sprecherin der armenischen Militärs erklärte, dass sich Aserbaidschan vor dem Inkrafttreten der Waffenruhe einen Vorteil verschaffen wollte. Der Konflikt zwischen den beiden Ländern gibt es bereits seit Jahrzehnten.

Seit dem Beginn des Krieges sind hunderte Menschen ums Leben gekommen. Auf armenischer Seite sollen alleine rund 400 Soldaten gefallen sein. Die grundlegenden Friedensverhandlungen sollen zusammen mit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) stattfinden.

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