Ganz Berlin wurde zum Corona-Risikogebiet erklärt: Charité verschiebt planbare Eingriffe

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

In Berlin gibt es derzeit über 3.100 Corona-Infizierte. Am Donnerstag wurde der Grenzwert von 50 Infizierten je 100.000 Einwohner erstmals überschritten. Am Freitag gab es in der Hauptstadt 56,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Somit wurde ganz Berlin zum Corona-Risikogebiet erklärt. Die Berliner Charité reagiert auf den Anstieg der Neuinfektionen und verschiebt planbare Eingriffe und Behandlungen um so die Intensivstationen für Corona-Erkrankte frei zu bekommen. Berlins regierender Bürgermeister Müller sagte, dass ihm die aktuelle Entwicklung große Sorgen bereitet. Seit Freitag gilt in Berlin die Sperrstunde. Restaurants, Bars und Spätis müssen von 23 bis 6 Uhr geschlossen bleiben. An Tankstellen darf in dieser Zeit kein Alkohol verkauft werden. Die neuen Corona-Maßnahmen gelten in Berlin bis mindestens Ende Oktober. Sechs Berliner Bars wollen per Eintrag beim Verwaltungsgericht die ab Samstag geltende Sperrstunde kippen.

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