Schleswig-Holstein stuft drei Berliner Bezirke als Corona-Risikogebiete ein

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

Der Bürgermeister von Berlin-Mitte hat angesichts der Corona-Lage in seinem Stadtteil mitgeteilt, dass es so nicht weitergehen wird. Das Bundesland Schleswig-Holstein reagierte als Erstes auf die steigenden Corona-Infektionen in Berlin und erklärte die Bezirke Mitte, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg zu Risikogebieten. Am Sonntag folgte nach Mitte und Neukölln zusätzlich Friedrichshain-Kreuzberg. Besucher aus den drei genannten Bezirken müssen sich bei Reisen nach Schleswig-Holstein ab sofort für 14 Tage in Quarantäne begeben. Am Freitag teilte Berlin 339 Neuinfektionen mit – den größten Anstieg seit dem Beginn der Pandemie. Die meisten Ansteckungen gab es dabei bei jungen Leuten zwischen 20 und 29 Jahren, jedoch auch zunehmend bei Senioren. Für die schleswig-holsteinischen Regelungen gelten jedoch ein paar Ausnahmen. Diese gelten nicht für Personen die sich kürzer als 48 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Neben den drei Berliner Bezirken gelten auch die nordrhein-westfälischen Städte Hamm und Remscheid in Nordrhein-Westfalen als Corona-Risikogebiete. 

Wer aus den drei Berliner Bezirken nach Schleswig-Holstein zurück reist oder wer von einer länger als 48-Stunden-dauernden Berlin-Reise zurückkommt, muss 14 Tage in Quarantäne oder zwei negative Corona-Tests innerhalb von fünf Tagen vorweisen. 

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