Terror in Paris: Attentäter hat gestanden, dass er die Mohammed-Karikaturen nicht ertrug

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Nach dem Anschlag am Freitag vor dem früheren Sitz der Charlie-Hebdo-Redaktion – im elften Pariser Arrondissement – hat der Täter gestanden (wir berichteten). Der 18-jährige Hauptverdächtige sagte aus, dass er die Mohammed- Karikaturen nicht ertragen hat. Der gebürtige Pakistaner übernimmt die Verantwortung für den Angriff auf zwei junge Menschen. Als Tatwaffe setzte er Polizeiangaben zufolge ein Hackmesser ein. Die beiden Journalisten, die sich zur Zigarettenpause vor der Presseredaktion befanden erlitten schwere Verletzungen. Ein zweiter festgenommener Algerier wurde inzwischen wieder freigelassen, weil er nichts mit dem Angriff zu tun hatte. Neun weitere Männer, die möglicherweise mit der Tat im Zusammenhang stehen, befinden sich weiterhin in Polizeigewahrsam, darunter auch ein ehemaliger Mitbewohner des Hauptverdächtigen und sein Bruder. Der französische Innenminister Darmanin hat die Tat als islamistischen Terrorakt eingestuft.

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