Skandal bei der Polizei in NRW weitet sich aus: Mindestens 104 rechtsradikale Verdachtsfälle

Symbolfoto: © burntimes

Der Skandal bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen weitet sich weiter aus. Am Donnerstag wurden Zahlen von der Landesregierung zu „Rechtsextremen Verdachtsfällen innerhalb der Polizei“ veröffentlicht. Inzwischen wird 104 rechtsradikalen Verdachtsfällen nachgegangen, darunter auch vier im Innenministerium. Seit 2017 gab es 104 Verdachtsfälle, darunter auch welche mit Bezug zur Reichsbürgerszene. Gegenwärtig sind 71 Verfahren noch nicht abgeschlossen. Innerhalb der abgeschlossenen 29 Verfahren wurden disziplinäre und arbeitsrechtliche Maßnahmen verhängt. In den übrigen Verfahren haben sich die Vorwürfe nicht erhärtet oder diese waren bereits verjährt. 31 der Fälle wurden bei der Polizei in Essen aufgedeckt. Der nordrhein-westfälische Innenminister Reul sagte, dass das noch nicht die Spitze des Eisbergs sei und mit weiteren Fällen gerechnet wird. Der Innenminister teilte mit, dass ein Chat, in dem sich 770 Polizeibeamte aus ganz Deutschland ausgetauscht hatten, aufgedeckt wurde.

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