Corona-Pandemie: So sehen die neuen Regeln aus

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

Am Donnerstag trafen sich die Ministerpräsidenten in einer Schalte mit Bundeskanzlerin Merkel. Die Ministerpräsidenten haben sich auf einheitlichere Regelungen in der Corona-Pandemie geeinigt. Aus Sorge vor weiter steigenden Infektionszahlen lehnen Bund und Länder Lockerungen ab.

Es soll beispielsweise für Maskenverweigerer ein einheitliches Bußgeld in Höhe von mindestens 50 Euro geben. Außerdem soll es für Reiserückkehrer aus Risikogebieten die Möglichkeit geben die Quarantäne mit einem negativen Testergebnis ab dem fünften Tag zu beenden. Damit soll die Pflicht zur 14-tägigen Quarantäne zukünftig durch ein negatives Testergebnis ab dem fünften Tag entfallen. Die häusliche Quarantäne soll im Herbst und Winter stark kontrolliert werden. Bei Verstößen drohen Bußgelder. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten soll es zukünftig auch keinen Einkommensausfall mehr geben. Bin und Länder streben eine kurzfristige Rechtsänderung an. Bundeskanzlerin Merkel verständigte sich mit den Ministerpräsidenten darauf, dass die kostenlosen Corona-Tests für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten zum Ende der Sommerferien am 15. September beendet werden.

Großveranstaltungen, bei denen die Corona-Auflagen nicht eingehalten werden, wurden bis Ende des Jahres grundsätzlich verboten.

Bundeskanzlerin Merkel sagte, dass der Anstieg der Infektionszahlen in den Sommermonaten sehr ernst genommen wird. Für private Feierlichkeiten wurden keine bundesweit einheitlichen Höchstgrenzen für Teilnehmerzahlen beschlossen.

Eltern sollen während der Corona-Krise entlastet werden. Im laufenden Jahr werden gesetzlich Versicherten fünf zusätzliche Tage zur Betreuung eines kranken Kindes gewährt werden.

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