Panne bei Corona-Tests in Bayern: Mindestens 900 Infizierte wurden nicht informiert

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

Die bayerische Gesundheitsministerin Huml (CSU) hat am Mittwoch große Probleme bei den Corona-Teststationen eingeräumt. Es sei versäumt worden mindestens 900 Infizierte zu informieren, sagte sie. Bis Donnerstagmittag sollen die Infizierten ihr Ergebnis bekommen. Insgesamt wurden bisher 85.000 Tests bei Reiserückkehrern durchgeführt, von denen bei 44.000 Fällen die Befunde bis heute noch nicht übermittelt worden sind. Als Grund nannte sie, dass die Daten händisch eingegeben werden müssen, darunter auch die 900 positiven Tests. Gesundheitsministerin Huml sprach von einer Übermittlungsproblematik. Aufgrund der Panne hat der bayerische Ministerpräsident Söder seine für Donnerstag und Freitag geplante Reise nach Schleswig-Holstein abgesagt. Die Opposition sprach von einer schockierenden Nachricht und einem Versagen der Regierung. In Bayern können sich Reisende an den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen seit 14 Tagen kostenlos auf eine Corona-Virus-Infektion testen lassen. Weitere Stationen gibt es an den Autobahnen 3, 8 und 93. Die in Bayern Getesteten müssen derzeit teils über eine Woche auf ihre Ergebnisse warten.

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