Badeunfälle in Niedersachsen: Sechs Menschen ertranken

Symbolfoto: © burntimes.com

Angesichts der sommerlichen Temperaturen von mehr als 30 Grad haben viele Menschen das Wochenende am Wasser verbracht. Mehrere Badeausflüge endeten tödlich. In den niedersächsischen Landkreisen Vechta, Helmstedt, Emsland, in der Region Hannover und in Bremen sind beim Baden in Seen, fünf Menschen ertrunken. In der Elbe, im Landkreis Stade, starb ein weiterer Mann bei der Suche nach Abkühlung.

Im Landkreis Stade konnten Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) einen vermissten 49-Jährigen nur noch tot aus dem Heidesee bergen.

In Velpke im Landkreis Helmstedt starb am Sonntagnachmittag ein 21-jähriger Mann beim Baden im ehemaligen Steinbruch „Körnerbruch“. Die genauen Umstände sind noch unklar.

Im Emsland entdeckte ein Segler auf dem Haselünner See eine Frau, die leblos auf dem Wasser trieb. Für die 68-Jährige kam jede Hilfe zu spät.

Ebenfalls am Sonntag wurde die Leiche eines 49-jährigen Mannes im Irenensee in Uetze, bei Hannover, gefunden. Einsatzkräfte suchten bereits am Samstagabend mit einem Großaufgebot – nach dem ein Freund ihn als vermisst gemeldet hatte.

Ein 50-jähriger Mann starb beim Baden in der Elbe, in Grünendeich (Landkreis Stade). Er wurde offenbar vom Sog der vorbeifahrenden Schiffe mitgezogen.

In Bremen starb ein 65-jähriger Mann beim Baden im Mahndorfer See. Augenzeugenberichten zufolge war der Mann plötzlich untergegangen.

Im Landkreis Cloppenburg hat sich am Halener Badesee ebenfalls ein Badeunfall ereignet. Ein Vierjähriger trieb leblos auf dem See. Er wurde geborgen und mit einem Rettungshubschrauber in ein Kinderkrankenhaus geflogen. Am Montagabend wurde der Junge auf der Intensivstation behandelt.

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