Umwelt-Notstand nach Schiffsunglück vor Mauritius ausgerufen

Symbolfoto: © Gabriele Schmadel | pixelio.de

Vor der Küste von Mauritius war vor zwei Wochen ein Öltanker auf Grund gelaufen. Aus diesem läuft nun Öl aus und ein Ölteppich breitet sich im türkisen Wasser aus. Das Leck geschlagen Schiff könnte eine Umweltkatastrophe auslösen. Freiwillige brachten Babyschildkröten und seltene Pflanzen in Sicherheit. Maurius bat Frankreich um Hilfe, weil das Land nicht über die Fähigkeiten und das Fachwissen verfügt eine Ölkatastrophe abzuwenden und das havarierte Schiff wieder flott zu machen. Am Samstag schickte Frankreich Material, wie Ölsperren nach Mauritius. Der betroffene Öltanker gehört einer japanischen Firma und fährt unter der panamaischer Flagge. Die 20 Besatzungsmitglieder konnten nach der Havarie in Sicherheit gebracht werden. Derzeit läuft aus einem Leck an der Bordwand Öl ins Meer. Die Unglücksstelle befindet sich ganz in der Nähe von zwei Naturschutzgebieten. Umweltschützer befürchten eine Katastrophe. Das Öl droht die Korallenriffe, Lagunen und weißem Sandstände zu verschmutzen.

Die Vereinten Nationen (UN) und Frankreich haben angekündigt Mauritius zu helfen. Gegenwärtig läuft eine internationale Hilfe an. Die UN koordinieren dabei und stellen ihre Kenntnisse vor Ort zur Verfügung, mit dem Ziel die Krise zu bewältigen.

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