Wirecard-Skandal: Gesuchter Ex-Vorstand Marsalek ist möglicherweise ein russischer Geheimagent

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Der gesuchte Ex-Vorstand von Wirecard, Jan Marsalek, soll sich möglicherweise in Russland aufhalten. Er soll bereits zuvor Kontakte nach Russland gehabt haben. Berichten zufolge könnte es sich bei Marsalek um einen russischen Geheimagenten handeln. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Unternehmen Wirecard und hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Bilanzfälschung eingeleitet. Geschäftsführer Braun wurde zwischenzeitlich verhaftet und gegen die Zahlung von einer Kaution in Höhe von fünf Millionen Euro wieder auf freien Fuß gesetzt. Im Bundestag wird ein Untersuchungsausschuss zum Bilanzskandal bei der insolventen Firma Wirecard angestrebt. Marsalek war Vertriebsvorstand und somit einer der wichtigsten Personen bei Wirecard. Medienberichten zufolge soll Marsalek eine Doppelleben geführt haben und neben seiner Tätigkeit bei Wirecard beim russischen Geheimdienst gearbeitet haben. Ende 2018 hat er sich für den Aufbau einer 15.000 Mann starken Söldner-Truppe in Libyen eingesetzt. Es wird spekuliert, dass Marsalek versucht haben könnte russische Interessen in Europa durchzusetzen.

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