Nach erneuter Vergewaltigung: Polizei fasst Serienvergewaltiger in Berlin

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Die Polizei in Berlin hat am Dienstabend einen Serienvergewaltiger festgenommen. Zuvor hatte er am Dienstag eine junge Frau, die im Wald joggen war, vergewaltigt. Die Frau war auf einem Waldweg zwischen Babelsberg und Dreilinden joggen, als der Täter sie zunächst auf englisch nach dem Weg fragte. Kurz darauf überwältigte und vergewaltigte er sie. Eine Spaziergängerin traf die unter Schock stehende Frau kurz darauf an und alarmierte die Polizei.

Alarmierte Polizisten entdeckten den Mann und gaben Warnschüsse ab. Trotzdem gelang es dem Täter zunächst zu fliehen. Die Polizei setzte bei der anschließenden eingeleiteten Großfahndung Hubschrauber, Drohnen und Spürhunden ein. Unmittelbar nach der Tat und in unmittelbarer Tatortnähe sahen Polizisten einen Mann auf einem Fahrrad, auf den die Täterbescheibung passte. Nachdem er die Polizisten sah, floh er zu Fuß in den Wald und ließ das Fahrrad zurück. Am Dienstagabend wurde der Mann schließlich verhaftet. Es handelt sich bei dem Festgenommenen um einen 30 Jahre alten Mann.

Die Ermittler gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der 30-Jährige in den vergangenen Wochen für insgesamt mindestens acht Vergewaltigungen in Berlin und Brandenburg verantwortlich ist. Unter anderem soll er Ende Juni eine 27-Jährige mehr als drei Stunden lang in seiner Gewalt gehabt und sie mehrfach vergewaltigt haben. In mehreren Fällen sprach der Täter die Frauen, wie am Dienstag, zunächst auf englisch an. Bei den Opfern handelte es sich ebenfalls um Joggerinnen.

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