SEK-Einsatz nach Schüssen in Leipzig: Dringend Tatverdächtiger konnte entkommen

Symbolfoto: © burntimes

Am Donnerstagmorgen gab es im Leipziger Stadtteil Delitzsch einen Polizeieinsatz, bei dem unter anderem das Spezialeinsatzkommando eingesetzt war. In der Rudolf-Breitscheid-Straße wurde nach dem Tatverdächtigen eines versuchten Totschlags vom April 2020 in Leipzig gesucht. Die Eingangstür der betroffenen Wohnung wurde durch die Einsatzkräfte mit Spezialgeräten geöffnet und anschließend betreten. Es wurden drei Männer in der Wohnung angetroffen. Der Gesuchte war nicht dabei. Vermutlich konnte er über den Balkon der Wohnung flüchten. Die Beamten suchten mit einem Hubschrauber sowie einem Fährtenhund vergebens nach dem 25-Jährigen.

Der flüchtige 25-Jährige ist dringend tatverdächtig am Nachmittag des 9. Aprils auf der Eisenbahnstraße, in Höhe der Hausnummer 71, Schüsse auf einen Mann abgegeben zu haben. Ein 47-Jähriger erlitt dabei schwere Verletzungen im Halsbereich. In dem betroffenen Bereich war 2018 eine Waffenverbotszone eingerichtet. Die Eisenbahnstraße ist einer der Kriminalitätsschwerpunkte in Leipzig. Ermittlungen zufolge war der 47-Jährige ein Zufallsopfer.

Die Polizei veröffentlichte eine Beschreibung des Tatverdächtigen:

  • ca. 1,80 Meter groß
  • nordafrikanischer Phänotyp
  • athletisch-schlanke Gestalt
  • kurze schwarze Haare
  • spricht Arabisch
  • Bekleidung: rote knielange Shorts mit weißen Seitenstreifen, dunkles Oberteil mit langen Ärmeln, flüchtete ohne Schuhe 

Die Polizei warnt, dass der Mann bewaffnet sein könnte.

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