Beisetzung von George Floyd in Houston: Biden sieht Wendepunkt in der amerikanischen Geschichte

Der von US-Polizisten ermordete Afroamerikaner George Floyd wurde am Dienstag in Houston, im Bundesstaat Texas, beigesetzt. Bereits der Montag stand unter Trauer. Tausende Menschen nahmen in einer Kirche am aufgebahrten Sarg Abschied von George Floyd. An der Trauerzeremonie in der Kirche Fountain of Praise nahmen 500 geladene Gäste teil. Pastor Remus Wright sagte zum Auftakt des Gottesdienstes: „Wir feiern sein Leben.“ Präsidentschaftskandidat Joe Biden rief in einer Videobotschaft dazu auf die Rassendiskriminierung zu beenden.

Am 25. Mai starb Floyd in Minneapolis, nach dem ein Polizist fast neun Minuten lang auf seinem Hals kniete (wir berichteten). Der Polizist wird wegen Mordes zweiten Grades angeklagt. Ihm drohen bis zu 40 Jahre Haft.  Drei weiteren Polizisten, die an der Festnahme Floyds beteiligt waren, wird Beihilfe zum Mord vorgeworfen.

Die USA wurden durch den brutalen Polizeieinsatz mitten in der Corona-Krise aufgewühlt und es kam zu teils schweren Ausschreitungen, zahlreichen, landesweiten Demonstrationen und Protesten. Präsidentschaftskandidat Biden sieht einen Wendepunkt in der amerikanischen Geschichte. Er hatte Präsident Trump vorgeworfen das Land in der derzeitigen Situationen zu spalten, statt es zu einen.

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