Vermisstenfall Madeleine McCann: Neue Hinweise – Spuren führen zu einem deutschen Mann

Symbolfoto: © Rike | pixelio.de

Im Vermisstenfall Madeleine McCann gibt es eindeutige Spuren, die zu einem 43-jährigen Mann aus Deutschland führen. Im Jahr 2007, während eines Urlaubs, verschwand die damals dreijährige McCann aus ihrer Ferienwohnung im portugiesischen Praia da Luz spurlos. Die portugiesische Polizei stellte die Ermittlungen nach 14 Monaten ein, nahm sie jedoch fünf Jahre später wieder auf.

Anfang Juni 2020 wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen des Verdachts des Mordes gegen einen 43-jährigen Deutschen in dem Fall ermittelt. Es handelt sich um einen wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraften Mann, der derzeit wegen einer Sexualstraftat und Rauschgifthandels eine längere Haftstrafe verbüßt. Beweise gegen ihn gibt es noch keine, nur Indizien und Hinweise. Gegen den 43-jährigen Tatverdächtigen wurden Mordermittlungen eingeleitet.

Der Tatverdächtige war zwischen 1995 und 2007 regelmäßig mit einem Campingbus an der Algarve, ganz in der Nähe des Ortes, an dem Madeleine mit ihren Eltern Urlaub verbrachte. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt unter anderem deshalb, weil der Beschuldigte vor seinem Auslandsaufenthalt seinen letzten Wohnsitz in deren Bezirk hatte.

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