Mord an George Floyd in Minneapolis: Trump droht mit Hunden und dem Einsatz von Waffen

Symbolfoto: © O. Fischer | pixelio.de

In Minneapolis und auch in anderen Bundesstaaten demonstrieren tausende Menschen gegen die Polizeigewalt und die alltägliche Diskriminierung von Schwarzen in den USA. Das Land befindet sich nach dem Mord an George Floyd durch einen Polizisten im Ausnahmezustand. Tagsüber verlaufen die Demonstrationen meistens friedlich. In den Nächten kommt es jedoch zu teils schweren Ausschreitungen. Unter anderem wurde mehrere Gebäude in Brand gesetzt, darunter auch die Polizeistation und eine Tankstelle. Die US-Regierung ließ die Nationalgarde auffahren. Am Freitagabend erlitten zwei Beamte der Sicherheitspolizei Schussverletzungen. Einer der Polizisten starb an seinen schweren Verletzungen.

Inzwischen ließ US-Präsident Trump auch das Heer und Einheiten der Militärpolizei in Alarmbereitschaft versetzen. Am Samstag drohte er mit dem Einsatz von bösartigen Hunden und Waffen für dein Fall, dass jemand das Gelände des Weißen Hauses betritt. Trump erklärte, dass die Soldaten bereit stehen und jederzeit eingesetzt werden können. Der US-Präsident bezeichnete die Demonstranten als professionelle Störer, denen es nicht um Erinnerung an George Floyd ginge.

Nach nächtlichen Ausschreitungen wurde eine Ausgangssperre in Minneapolis verhängt. Daran hielten sich jedoch nur wenige Menschen. Die Polizei setzte Tränengas und Blendgranaten gegen die Demonstranten ein.

Vorausgegangen ist den Demonstrationen der Tod von George Floyd. Ein 46-jähriger Polizist war mit seinem Knie neun Minuten lang auf seinem Hals. Floyd wurde ohnmächtig und schließlich im Krankenhaus für tot erklärt. Der Polizist wurde inzwischen verhaftet und wird wegen Mordes angeklagt.

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