Unglück in der niederländischen Nordsee: Fünf Surfer konnten nur noch tot geborgen werden

Symbolfoto: © Manuela Micheluzzi-Gorski | pixelio.de

Bei heftigem Wind und starker Strömung sind am Montagabend mehrere Surfer an der Küste von Scheveningen, bei Den Haag, in eine Notsituation geraten. Für fünf Surfer kam jede Hilfe zu spät. Bereits am Montagabend wurden zwei Leichen aus der Nordsee gezogen. Mit dem Einbruch der Dunkelheit wurden die Suchmaßnahmen am Montagabend gegen 23 Uhr beendet und am Dienstagmorgen wieder aufgenommen. Eine dritte Leiche wurde am Dienstagmorgen gesichtet, konnte jedoch aufgrund der starken Strömung zunächst nicht geborgen werden. Schließlich gelang es den Rettungskräften nach mehrstündiger Suche alle Vermissten aus der Nordsee zu bergen. An der großflächigen Suche waren Hubschrauber und Boote beteiligt. Die tödlich verunglückten Surfer waren zwischen 22 und 38 Jahre alt.

Wie es zu dem Unglück kommen konnte ist noch unklar. Zwei der verunglückten Surfer waren ausgebildete Rettungsschwimmer, wie die niederländischen Behörden mitteilten. Die Surfer waren beim Trainieren in der Gischt verschwunden, die „wie eine abgehende Lawine“ über sie hereingebrochen sei. Der Bürgermeister von Scheveningen sagte, dass die Verunglückten die Nordsee wie ihre Hosentasche kannten. Vor dem Surf-Club „The Shore“ wurden am Dienstag Blumen niedergelegt. Einige der Opfer sollen in der Surfschule selbst unterrichtet haben.

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