Coronavirus: Adidas erhält Milliardenkredit von Förderbank Kfw

Die Situation beim Sportartikelhersteller Adidas hat sich in den vergangenen Wochen durch die Corona-Pandemie zugespitzt. Das Ausmaß der Krise ist größer als es zunächst erwartet worden war. Am Dienstag wurde bekannt, dass der Konzern von der staatlichen Förderbank Kfw, aufgrund der Auswirkungen durch die Corona-Pandemie, einen Kredit in Höhe von 2,4 Milliarden Euro erhält. Es ist der erste Dax-Konzern, der die staatliche Liquiditätshilfe nach dem Herunterfahren der Wirtschaft bewilligt bekommen hat.

Das Unternehmen kündigte den Schritt bereits vor zwei Wochen an. Am Dienstag erteilte die Bundesregierung ihre Zustimmung für den Milliardenkredit. Adidas selbst unternahm diese Maßnahmen um in Krisenzeiten seine finanzielle Flexibilität zu gewährleisten. Solange der Kredit läuft werden auf der Führungsebene des Unternehmers keine Dividenden bezahlt. Auch der Rückkauf von Adidas-Aktien wurde gestoppt. Der Konzern kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Angaben zu den genauen Auswirkungen der Pandemie machen.

Adidas wurde von der Corona-Krise hart getroffen und wollte keine Mietzahlungen für die Ladengeschäfte ausführen. Dafür hat sich das Unternehmen kürzlich entschuldigt und zahlt auch weiterhin die Miete.

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