Unruhen nach Tod eines 19-Jährigen in Brüssel: Knapp 100 Festnahmen

Symbolfoto: © Michael Hirschka | pixelio.de

Bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei kam in der belgischen Hauptstadt Brüssel am Freitagabend ein 19-jähriger Motorroller-Fahrer ums Leben. Der 19-Jährige prallte auf seiner Flucht vor der Polizei frontal mit einem Polizeifahrzeug zusammen. Der junge Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Trotz der geltenden Corona-Ausgangssperren kam es am Samstag und Sonntag zu teils schweren Ausschreitungen, bei denen Polizisten unter anderem mit Steinen beworfen wurden. Nachdem die Polizei versuchte Menschenansammlungen aufzulösen eskalierte die Situation. Ein Mann gelangte möglicherweise an die Dienstwaffe eines Polizisten und gab damit mehrere Schüsse in die Luft ab, wie Videoaufnahmen zeigten. von „extremen Spannungen“ war die Rede. Insgesamt wurden am Osterwochenende rund 100 Menschen vorübergehend verhaftet, teilten belgische Behörden mit. In der Nacht zu Sonntag wurden in Brüssel mehrere Autos in Brand gesetzt. Die Lage sei inzwischen wieder unter Kontrolle, bestätigte uns die Polizei in Brüssel.

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