Coronavirus auf Flugzeugträger in den USA: Kapitän wird entlassen, weil er Alarm schlug

Symbolfoto: © Andreas Hermsdorf | pixelio.de

Nach dem Corona-Ausbruch auf dem US-Flugzeugträger „USS Theodore Roosevelt“ wurde der Kapitän vom Pentagon entlassen und wird nicht an Bord zurückkehren. Die US-Marine begründet diesen Schritt damit, dass der Beschwerdebrief des Kapitäns an die Öffentlichkeit gelangt war. Damit zeigte der Kapitän Brett Crozier ein schlechtes Urteilsvermögen und habe unnötige Panik erzeugt, begründete US-Marine-Staatssekretär Thomas Modly. Der Kapitän äußerte auch Zweifel an der Einsatzbereitschaft des Flugzeugträgers. Deshalb wurde ihm von der Marine mangelnde Professionalität vorgeworfen. Innerhalb der Besatzung des Flugzeugträgers gibt es derzeit 114 Corona-Infizierte. Das betroffene Marineschiff liegt derzeit an der US-Basis auf der Pazifikinsel Guam. Bisher verweigerte US-Verteidigungsminister Esper die Evakuierung des Flugzeugträgers. Inzwischen hat das Pentagon fast alle, der an Bord befindlichen Seeleute, von Bord geholt und auf Guam untergebracht. Zuvor befand sich der Flugzeugträger Anfang März in Vietnam. Ob sich die Marinesoldaten der angesteckt haben ist noch unklar.

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