Corona-Verstöße: Über 6.500 Menschen bei Verstößen in NRW erwischt – Hamburg startet Bußgeldkatalog

Symbolfoto: © NicoLeHe | pixelio.de

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und einzudämmen gelten bis zum 19. April Kontaktbeschränkungen. Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat inzwischen mehr als 6.500 Kontaktverbot-Verstöße gemeldet. Größere Corona-Partys habe es zuletzt selten gegeben, dafür jedoch fast 1.200 kleinere verbotene Zusammenkünfte. Autofahren ist weiterhin erlaubt. Wer jedoch in der Freizeit mit mehreren Freunden in einem Auto fährt und erwischt wird, der muss mit einer Strafe in Höhe von 200 Euro rechnen. Neben dem Bußgeld gibt es in dem Fall auch noch eine Anzeige.

Hamburg hat angesichts zahlreicher Verstöße gegen das geltende Corona-Kontaktverbot einen Bußgeldkatalog beschlossen. Bei mehrfacher Missachtung sind Strafen bis zu 25.000 Euro möglich, teilte Hamburgs Innensenator, Grote (SPD) mit. Die Verordnung ist bereits beschlossen und hat ab Freitag Gültigkeit. Somit können Polizeibeamte besser auf Verstöße reagieren. Bei Nichteinhaltung des derzeit geltenden Mindestabstands von 1,5 Metern in Öffentlichkeit werden 150 Euro fällig. Ungenehmigte und somit verbotene Geschäftsöffnungen werden mit 2.500 Euro geahndet.

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