Coronakrise in den USA: Mehr als sechs Millionen Amerikaner beantragen Arbeitslosenhilfe

Symbolfoto: © Rainer Sturm | pixelio.de

In den USA haben so viele Menschen, wie noch nie zuvor eine Arbeitslosenhilfe beantragt. Bis Donnerstag gingen 6,65 Millionen Erstanträge ein. Experten rechneten hingegen mit lediglich 3,5 Millionen Anträgen. Die vielen neuen Anträge hängen mit der Coronakrise zusammen. Das Virus sorgte für eine regelrechte Entlassungswelle in den USA. Es wird befürchtet, dass die Arbeitslosenquote von derzeit 3,5 Prozent weiter in die Höhe schießen wird.

Die Wirtschaft in den USA erhielt vom Kongress rund zwei Billionen Dollar. Mit dem Geld soll die bisher sehr begrenzte Arbeitslosenhilfe ausgeweitet werden. Arbeitgebern soll es dadurch ermöglicht werden, Angestellte für bis zu vier Monate zu beurlauben, anstatt sie zu entlassen. Für diese Zeit würde der amerikanische Staat für das Gehalt aufkommen, hieß es. Das gesamte Ausmaß der Corona-Pandemie ist gegenwärtig noch nicht absehbar.

In den USA ist inzwischen das öffentliche Leben durch das Coronavirus größtenteils zum Erliegen gekommen. Zwei Drittel der 330 Millionen Amerikaner unterliegen aktuell den, von den Bundesstaaten verhängten Ausgangsbeschränkungen. Zahlreiche Geschäfte, darunter Restaurants und Hotels haben geschlossen und zahlreiche Touristen mussten ihre Reisen absagen.

In den USA waren bis Donnerstagmorgen 220.000 Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert. Mehr als 5.000 Infizierte sind inzwischen gestorben. US-Präsident Trump fürchtet bis zu 240.000 Todesopfer.

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