Coronavirus: Bayern verlängert Ausgangssperre bis zum 19. April

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

Bayern hat am Montag als erstes deutsches Bundesland seine Ausgangsbeschränkungen bis zum Ende der Osterferien am 19. April verlängert. Es gibt keine weiteren Verschärfungen der Ausgangsbeschränkungen, teilte Ministerpräsident Markus Söder mit. Bisher waren die Beschränkungen bis zum 3. April befristet. Söder sagte, dass die bisherigen Maßnahmen bereits tauenden neue Corona-Fälle verhindert haben. Aus diesem Grund werden die Maßnahmen fortgesetzt. Er sagte, dass ein leichter Trend zu erkennen sei, demnach die Kurve der Infektionen leicht abflacht. Söder betonte, dass sie Lage weiterhin sehr, sehr ernst sei.

In Bayern dürfen die Menschen aktuell nur aus begründeten Anlässen ihr Haus verlassen. Dazu gehören Arztbesuche, der Weg zur Arbeit und dringende Einkäufe.

Am vergangenen Wochenende zog es viele Menschen trotz der geltenden Ausgangsbeschränkungen im Landkreis München raus in die Sonne, sodass die Polizei mehrfach einschreiten musste.

Anlass zur Hoffnung gibt es in Italien. Die Anzahl an Neuinfektionen steigt zwar weiter an aber der Anstieg ist nicht mehr so steil. Unterdessen nimmt auch die Anzahl an Genesenen zu. Die Ausgangssperre in Italien wurde trotzdem bis zum 12. April verlängert, teilte der italienische Gesundheitsminister Speranza am Montag mit. Die Regierung folgt damit der Empfehlung von Wissenschaftlern.

Weltweit starben bisher über 36.000 Menschen an dem neuartigen Coronavirus. In Deutschland gibt es mehr als 57.000 Infizierte und 455 Todesfälle.

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