Coronavirus: Strengere Kontaktverbote – Bundeskanzlerin Merkel in häuslicher Quarantäne

Symbolfoto: © Christian Daum | pixelio.de

Bund und Länger haben sich gemeinsam und einheitlich auf Kontaktverbote innerhalb aller deutschen Bundesländer geeinigt. Um das Coronavirus weiter einzudämmen, werden in Deutschland Versammlungen von mehr als zwei Menschen verboten. Ausgenommen sind Familien und alle in einem Haushalt lebende Personen, genau so wie Lebenspartner und zwingende berufliche Gründe. Bei Verstößen drohen hohe Strafen. Restaurants, Friseure, Tattoo-Studios und Massagesalons müssen ab sofort bundesweit schließen. Viele Restaurants haben aufgrund der Situation einen Lieferdienst eingerichtet. Weil es bislang keinen Impfstoff und auch keine Medikamente gegen das Coronavirus gibt, sind solche Maßnahmen derzeit das wirksamste Mittel, so Bundeskanzlerin Merkel am Sonntag. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, sagte, dass das Virus jetzt und sofort mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Er sagte, dass bei Verstößen, gegen die beschlossenen Maßnahmen, Bußgelder in Höhe von bis zu 25.000 Euro drohen und die Unvernünftigen bestraft werden müssen.

Bundeskanzlerin Merkel hat sich am Sonntag, nach einem Presseauftritt in Berlin, in der Corona-Krise nun selbst in häusliche Quarantäne begeben, teilte Regierungssprecher Seibert am Sonntagabend mit. Sie hatte Kontakt zu einem Arzt, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Die Bundeskanzlerin wird sich in den nächsten Tagen regelmäßig testen lassen.

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