Norwegen gewinnt gegen Massenmörder Anders Breivik

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

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Der norwegische Massenmörder hatte erneut geklagt, weil er der Meinung war, dass die Isolationshaft gegen die Menschenrechte verstößt. Ein Berufungsgericht hat am Mittwoch dagegen entschieden. Das Gericht begründete das Urteil damit, dass Breivig weder Folter noch unmenschlicher Behandlung ausgesetzt ist. Damit wurde das Urteil das bereits im letzten Jahr teilweise zugunsten von Breivik ausgefallen war in zweiter Distanz aufgehoben. Im letzten Jahr hatte der 37-jährige Breivik wegen seiner langen Isolationshaft und der Kontrolle der Post gegen den Staat Norwegen geklagt und in einem ersten Prozess teilweise Recht bekommen. Nun entschieden die Berufungsrichter jedoch, dass Breivik durch seine Isolationshaft keine Schäden erlitten hat.

Der Norweger Anders Breivik hatte im Juli 2011 bei Anschlägen in der norwegischen Hauptstadt Oslo und auf der Insel Utøya insgesamt 77 Menschen getötet. Dafür wurde er zu 21 Jahren Gefängnishaft verurteilt – die Höchststrafe. Die Inhaftierung kann aber nach den 21 Jahren noch einmal verlängert werden, wenn die Behörden in Breivik weiterhin eine Gefahr sehen.