Türkei lässt Syrer zur EU-Außengrenze reisen: Griechische Polizisten setzen Tränengas und Pfefferspray ein

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Die Türkei hat Menschen, die aus Syrien geflohen sind, zur griechischen EU-Außengrenze nach Edirne reisen lassen. Zahlreiche Busse brachten die Menschen zur Außengrenze. Bulgarien und Griechenland verstärkten daraufhin sofort ihre Grenzsicherung. Als einige Schutzsuchende versuchten über die Grenze zu gelangen setzen die griechischen Polizisten Pfefferspray und Tränengas gegen die Menschen ein. Zwischenzeitlich wurden in Griechenland Polizisten, Grenzschutzbeamte und Soldaten zusammengezogen. Dass die Türkei die Schutzsuchenden zur EU-Außengrenze gelangen lässt, hängt mit schweren Verlusten im Syrien-Krieg in der Provinz Idlib zusammen.

Die Türkei hat sich einem Abkommen – das 2016 geschlossen wurde – zufolge verpflichtet, die Syrer an der Flucht nach Europa zu hindern. Nun sollen Syrer jedoch drei Tage lang freie Fahrt nach Westen erhalten. Aufgrund der Eskalation im Syrien-Krieg sprach die Türkei von einer Lockerung der Kontrollen zur EU für Schutzsuchende. An der türkischen Westküste setzten sich mehrere Schutzsuchende in Boote um somit auf die nahegelegenen griechischen Inseln zu gelangen.

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