Aalst in Belgien: Empörung über antisemitische Figuren bei Karnevalsumzug

Symbolfoto: © Wikimedia Commons | wikipedia

Während eines Karnevalsumzugs im belgischen Aalst wurden Juden mit antisemitischen Figuren beleidigt.  Karnevalisten hatten sich als orthodoxe Juden verkleidet und zeigten beim Straßenkarneval unter anderem Karikaturen orthodoxer Juden zwischen denen Goldbarren lagen.
Ein Sprecher der EU-Kommission meldete sich zu Wort und teilte mit, dass 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz solche Bilder nicht gezeigt werden sollen. Die EU sieht die belgischen Behörden in der Pflicht dagegen vorzugehen. Rechtlich kann die Europäische Union nicht aktiv werden aber politisch ist die Position der EU sehr klar, hieß es am Montag.

Schon 2019 gab es starke Kritik, nach dem beim Karnevalsumzug in Aalst judenfeindliche Klischees dargestellt wurden.

Aufgrund der immer wiederkehrenden rassischen und judenfeindlichen Darstellungen wurde dem Karneval in Aalst 2019 der Weltkulturerbe-Status entzogen. Beim Umzug waren auch Personen zu sehen, die als Unesco verkleidet den Umzug begleiteten.

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