Thüringen-Krise: CDU lehnt Ramelow-Vorschlag ab

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

In Thüringen hat die CDU den Vorschlag von Bodo Ramelow (Linke) abgelehnt. Ramelow hatte die frühere thüringische Ministerpräsidentin Lieberknecht als Übergangsministerpräsidentin bis zu den Neuwahlen vorgeschlagen (wir berichteten). Lieberknecht teilte mit, dass sie nur für die Lösung von Bodo Ramelow bereitgestanden hat. Da die CDU keine schnellen Neuwahlen möchte, sondern mehr Zeit, hat sie sich schließlich entschlossen abzusagen. Es könnte dabei auch um mögliche Stimmeneinbußen nach dem Wahldebakel gehen. Bodo Ramelow bedankte sich unterdessen bei Lieberknecht für ihre Bereitschaft in kritischen Zeiten, staatspolitische Verantwortung übernehmen zu wollen.

Lieberknecht warb am Mittwoch dafür die Linke und Bodo Ramelow zu unterstützen. Das würde einen Tabubruch bedeuten, weil für die CDU eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei ein Unvereinbarkeitsbeschluss ist. Der Thrüinger CDU Landesparteichef Mohring bedauerte die Entscheidung der früheren Ministerpräsidentin Lieberknecht.

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