Ein Jahr nach ihrem Verschwinden: Von Rebecca Reusch (15) fehlt noch immer jede Spur

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

Genau ein Jahr nach dem Verschwinden der 15-jährigen Rebecca Reusch aus Berlin sprach die Staatsanwaltschaft am Montag Klartext. Staatsanwaltschaft und Polizei gehen nicht davon aus, dass Rebecca noch am Leben ist, sondern dass sie ermordet wurde. Ihr Schwager war und ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft dringend tatverdächtig – wurde zehn Tage nach dem Verschwinden von Rebecca verhaftet und in Untersuchungshaft gebracht. Es fehlten jedoch die Indizien, sodass er auf freiem Fuß ist. Trotz Wochenlager intensiver Suche konnten die Ermittler keine konkrete Spur aufnehmen. Am 6. März veröffentlicht die Polizei schließlich Bilder des Mannes und des Familienautos. Das Auto wurde am Tag von Rebeccas Verschwinden auf der Autobahn zwischen Berlin und Polen erfasst. Umfassende Suchmaßnahmen mit Tauchern, Hubschraubern und Spürhunden an mehreren verschiedenen Orten verliefen ergebnislos. Noch immer ist unklar, was in der Nacht als die 15-Jährige verschwand wirklich passiert ist.

Rebecca Reusch hatte zum Zeitpunkt ihres Verschwindens bei ihrer älteren Schwester und dessen 27-jährigem Freund übernachtet. Nach Aussage des 27-Jährigen soll Rebecca das Haus verlassen haben. Das kann die Polizei bei der Rekonstruktion der Handydaten jedoch nicht feststellen. Die Ermittler bestätigen, dass der Schwager von Rebecca weiterhin tatverdächtig ist und alle Fakten darauf hindeuten, dass sie das Haus des Schwagers nicht lebend verlassen hat.

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