19-jähriger Feuerwehrmann starb bei Hausexplosion in Lienen: Mordkommission ermittelt

Symbolfoto: © Thorben Wengert | pixelio.de

In Lienen, nahe Osnabrück, kam am Samstagvormittag ein 19-jähriger Feuerwehrmann während eines Einsatzes ums Leben. Der junge Mann starb in Folge einer Explosion, die sich in einem Keller ereignete. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass die Explosion unter Umständen vorsätzlich herbeigeführt wurde. Im Keller entdeckten Ermittler eine Gasflasche Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist daraus das Gas ausgetreten. Das Haus hatte eine Öl- und keine Gasheizung und war gerade frisch saniert worden. Am Montag konnten innerhalb des Gebäudes aufgrund der Einsturzgefahr keine weiteren Ermittlungen durchgeführt werden. Das Gebäude wurde mit Stützen und Drahtseilen gesichert. Außerdem wurde die Obduktion des getöteten Feuerwehrmanns angeordnet.

Am Samstagmorgen roch es am Diekesdamm nach Gas, sodass Anwohner das Gebäude verließen und die Feuerweher alarmierten. Die ersten Feuerwehrleute waren schnell vor Ort und suchten die Herkunft des Gasgeruchs. Nach dem zwei Feuerwehrmänner gegen 11.15 Uhr einen Keller betraten, kam es zu einer schweren überraschenden Gasexplosion. Beide Feuerwehrleute waren nach der Explosion eingeschlossen. Zu einem der Feuerwehrleute hatten die Einsatzkräfte am Mittag Kontakt hergestellt. Er wurde am späten Nachmittag schwer verletzt aus den Trümmern befreit. Der zweite Feuerwehrmann wurde ebenfalls verschüttet und konnte nur noch tot geborgen werden – für ihn kam jede Hilfe zu spät. 

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