Coronavirus erreicht Deutschland: Autozulieferer schließt Standort in Bayern

Symbolfoto: © burntimes

Das in China kursierende Coronavirus wurde nun auch in Deutschland nachgewiesen. Insgesamt gibt es bisher mindestens vier Betroffene bei denen die Lungenkrankheit nachgewiesen wurde. In Bayern sind drei Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto, im Landkreis Starnberg, an dem neuartigen Virus erkrankt. Die drei Patienten wurden stationär in einer Münchener Klinik aufgenommen und werden dort medizinisch überwacht. Bei etwa 40 Kontaktpersonen, der Erkrankten, wird am Mittwoch ein Test durchgeführt, ob ebenfalls eine Infizierung vorliegt.

Der zuerst in Deutschland erkrankte 33-jährige Mann hat sich während einer Fortbildung bei einer chinesischen Kollegin, die in Deutschland zu Besuch war, angesteckt. Die Frau war am 23. Januar nach China zurückgekehrt. Der 33-Jährige arbeitet ebenfalls bei dem betroffenen Autozulieferer Webasto.

Das neuartige Coronavirus kann eine Lungenkrankheit auslösen. In China sind an dem neuartigen Virus bereits mehr als 100 Menschen gestorben. Bei den meisten handelt es sich um ältere Menschen mit Vorerkrankungen. Weltweit sind inzwischen mehr als 4.500 Personen an dem Coronavirus erkrankt.

Die Europäische Präfentionsbehörde hatte am vergangenen Mittwoch die Gefahr, des Coronavirus von „niedrig“ auf „moderat“ angehoben. Das Virus sorgt bei Infizierten für Fieber und Symptome einer Lungenentzündung, kann aber auch in leichter Form mit grippeähnlichen Symptomen auftreten, hieß es. Das Risiko einer Ausbreitung in Deutschland wird nach wie vor als gering eingestuft.

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