Flugzeugabsturz im Iran: Maschine wurde möglicherweise doch abgeschossen – Lufthansa-Flug in den Iran kehrte um

Symbolfoto: © Joachim Reisig | pixelio.de

Nach Angaben des amerikanischen Geheimdienstes wurde das Passagierflugzeug, das im Iran abgestürzt war, durch eine Rakete abgeschossen. Bei dem Absturz der Boeing 737 starben alle 176 Passagiere, darunter 63 Menschen aus Kanada. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zwischen dem Absturz und der kritischen politischen Situation im Iran. Satelliten haben Infrarot-Blitze von startenden Raketen unmittelbar vor dem Absturz aufgezeichnet. Somit erhärtet sich der Verdacht eines gezielten Abschusses. Die Boeing 737 wurde in einer Höhe von nur 2.400 Metern getroffen. Vor dem Absturz wurde von den Piloten kein Notruf abgesetzt. Ein Sprecher der betroffenen Fluggesellschaft Ukraine International Airlines teilte mit, dass es sich um eine der besten Passagiermaschinen der Fluggesellschaft gehandelt hat und die Besatzung sehr erfahren und zuverlässig gewesen sei. „Die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler der Besatzung halte ich für gering“, so der Vizepräsident der Fluggesellschaft. US-Präsident Trump vermutet einen versehentlichen Abschuss der Maschine.

Die kanadische Regierung geht unterdessen auch von einem Abschuss des Passagierflugzeugs aus. Kanadas Ministerpräsident Trudeau sagte am Donnerstag, dass es inzwischen Informationen gibt, dass die Maschine von einer iranischen Rakete getroffen worden sei.

Der Iran gab bekannt, dass die Blackbox im Land bleiben soll und keine Informationen rausgegeben werden. Am Donnerstagabend wurde bekannt, dass der Iran Ermittlungen durch den Flugzeughersteller Boeing zulassen will.

Ein Lufthansa-Flugzeug, das sich auf dem Weg nach Teheran befand, war aufgrund der Entwicklungen umgekehrt und befand sich am Donnerstagabend um 20 Uhr auf dem Rückweg. Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa teilte mit, dass die Maßnahme rein vorsorglich sei und aufgrund einer veränderten Einschätzung der Sicherheitslage getroffen wurde.

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