Marine sprengte Seeminen in der Ostsee: Mindestens 18 Schweinswale starben

Symbolfoto: © Manuela Micheluzzi-Gorski | pixelio.de

Die deutsche Marine hat in der Ostsee eine Minensprengung durchgeführt. Im Rahmen eines NATO-Manövers fand die Minensprengung statt. Insgesamt wurden 42 Seeminen im deutschen Teil der Ostsee gesprengt, davon 39 im Naturschutzgebiet Fehmarnbelt. nach dem Manöver wurden 18 tote Schweinswale aufgefunden. Schweinswale sind streng geschützte Wale. Der schleswig-holsteinische Umweltminister, Albrecht, fordert ein Ende von Minensprengungen in der Ostsee. Der Pressesprecher des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) teilte mit, dass vermutlich noch mehr Tiere getötet wurden, als bisher angespült worden sind. Der Nabu vermutet, dass das Sprengen der Seeminen eine kostengünstige Möglichkeit ist, um aufwändige Abstimmungsprozesse mit den Naturbehörden zu umgehen.

Die Konferenz der Umweltminister hatte erst kürzlich beschlossen, dass ein gemeinsames Konzept zur Munitionsräumung erarbeitet werden soll.

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