Attentat in Berlin: Sohn von Ex-Bundespräsident von Weizsäcker wurde während eines Vortrags erstochen

Symbolfoto: © Paul-Georg Meister | pixelio.de

Während eines Vortrags in der Berliner Schlosspark-Klinik, im Stadtteil Charlottenburg, wurde am Dienstagabend der 59-jährige Chefarzt Fritz von Weizsäcker erstochen. Er starb trotz sofort eingeleiteten Reanimationsversuchen noch vor Ort. Bei ihm handelt es sich um den Sohn des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker.  Ein 56-jähriger Mann ging um kurz vor 19 Uhr aus dem Zuschauerraum auf ihn los. An dem Vortrag nahm auch ein 33-jähriger Beamter des Landeskriminalamtes teil. Er versuchte den Täter zu überwältigen und wurde dabei schwer verletzt. Der Täter wurde von weiteren Teilnehmern festgehalten bis die Polizei eintraf.

Das Tatmotiv liegt nicht im höchstpersönlichen Bereich sondern in einer wahnbedingten allgemeinen Abneigung, teilte die ermittelnde Generalstaatsanwaltschaft in Berlin am Mittwoch mit. Der Täter soll einen wahnhaften Hass auf Familie von Weizsäcker gehabt haben. Nach einer psychiatrischen Untersuchung wurde der Täter in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Es liegt eine akute psychische Erkrankung vor. Ermittelt wird gegen den 56-Jährigen wegen Mordes und versuchten Mordes.

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