Niedersachsen: Autofahrer rast in Rettungswagen –– zwei Menschen sterben

Symbolfoto: © burntimes

In der Nacht zum Samstag kam es auf der Bundesstraße 210 zwischen Wittmund und Aurich, in de Nähe von Ardorf, zu einem schweren Verkehrsunfall. Zwei Menschen starben, unter ihnen der 23-jährige Fahrer des Rettungswagens. Polizeiangaben zufolge fuhr ein VW Passat aus noch unklaren Gründen auf der Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit einem entgegenkommenden Rettungswagen zusammen. Die beiden Fahrzeuge stießen mit hoher Geschwindigkeit frontal zusammen, sagte ein Polizeisprecher. Nach dem Frontalzusammenstoß stürzte der Rettungswagen auf die Seite. Der PKW wurde in den Graben geschleudert. Der 45-jährige Beifahrer des Rettungswagens wurde schwer verletzt und noch vor Ort von einem Notarzt versorgt. Für den 21-jährigen Autofahrer und den 23-jährigen Fahrer des Rettungswagens kam jede Hilfe zu spät. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich als schwierig, weil die Unfallopfer in den Fahrzeugen eingeklemmt waren. Ein Notfallseelsorger eilte zur Unfallstelle. Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet. Der Rettungswagen hatte zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Patienten an Bord. Die Bundesstraße 210 blieb während der Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten mehrere Stunden voll gesperrt.

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