Klimawandel: Mehr als 11.000 Wissenschaftler warnen vor Klima-Notfall

Symbolfoto: © Peter von Bechen | pixelio.de

11.000 Forscher aus insgesamt 153 Ländern warnen vor den Folgen des Klimawandels und fordern zeitgleich mehr für den Klimaschutz zu tun. Die Ziele des Pariser Klimaabkommens seien unzureichend. Ohne ein grundlegendes Umsteuern ist ein „unsägliches menschliches Leid“ nicht abwenden, urteilten die Forscher in einer gemeinsamen Erklärung. Die Wissenschaftler – unter ihnen auch 871 Forscher deutscher Universitäten und Institute – teilten mit, dass 184 Zusagen zum Einsparen von Treibhausgasen nicht ehrgeizig genug seien, um einen Klimawandel abzuwenden und klar wird, dass wir einem Klima-Notfall gegenüberstehen.

In ihrem veröffentlichten Bericht heißt es, dass nur die EU-Staaten gemeinsam mit acht weiteren Ländern auf Kurs seien, mindestens 40 Prozent des Ausstoßes zu reduzieren. Im Pariser Klimaabkommen haben sich fast alle Staaten der Welt darauf verständigt, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, um katastrophale Folgen für die Umwelt abzuwenden. Immer wieder in den Fokus werden die fünf Länder China, Indien, USA und Russland gerückt, die für mehr als die Hälfte der weltweiten Treibhausgase verantwortlich sind. China und Indien haben zugesagt die Emissionen langsamer wachsen zu lassen, als die Wirtschaft. Russland hingegen hat bisher gar keinen Plan eingereicht.

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