Landtagswahl in Thüringen: Linke und AfD gewinnen – CDU verliert

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

In Thüringen waren am Sonntag 1,7 Millionen Wahlberechtigte zur Abgabe ihrer Stimme aufgerufen. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,5 Prozent und damit deutlich höher als zuletzt vor fünf Jahren (52,7 Prozent). Die Gewinner der Wahl heißen Linke und AfD. Die Linke von Ministerpräsident Ramelow wurde mit etwa 31 Prozent stärkste Partei in Thüringen, gefolgt von der AfD mit 23,6 Prozent und der CDU mit 22,1 Prozent der Wählerstimmen. Die CDU hat bei der Landtagswahl in Thüringen 11 Prozent im Vergleich zu 2014 verloren. Auch die SPD verlor 3,9 Prozent und kommt nun auf etwa 8,5 Prozent. Die Linken gewannen im Vergleich noch einmal rund 2,5 Prozent dazu und die AfD hat ihr Ergebnis mehr als verdoppelt. Die Grünen und die FDP erhielten circa 5 Prozent der Stimmen.

Die Regierungsbildung könnte sich als schwierig gestalten. Eine mögliche Regierung könnte sich zwischen Linken und CDU bilden. Dieses Bündnis wurde aber vor der Landtagswahl ausgeschlossen. Möglicherweise muss das nun aber neu verhandelt werden. Ministerpräsident Ramelow (Linke) würde am Liebsten die Rot-Rot-Grüne Regierung fortsetzen. Dafür reicht es jedoch von den Sitzen her nicht aus, sodass eventuell eine Minderheitsregierung in Frage kommen könnte.

Endergebnis:
CDU: 21,8 %
Linke: 31 %
SPD:
8,2 %
AfD:
23,4 %
Grüne:
5,2 %
FDP:
5,0 %
Andere: 5,4 Prozent

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