US-Regierung: Haushaltsdefizit steigt auf fast eine Billion Dollar

Symbolfoto: © Rainer Sturm | pixelio.de

Ein Jahr vor den Präsidentschaftswahlen in den USA sieht es danach aus, dass keine Schulden abgebaut wurden, sondern neue gemacht werden. Das Defizit stieg seit vergangenem Jahr sprunghaft an. Die Schulden sind demnach um 26 Prozent auf 984 Milliarden US-Dollar angestiegen. Damit betragen die neuen Schulden etwa 4,6 Prozent der gesamten amerikanischen Wirtschaftsleistung. Experten machen für den Schuldenanstieg beispielsweise die Steuersenkungen verbunden mit höheren Ausgaben verantwortlich. Das Finanzministerium vermeldete, dass höhere Ausgaben für Soziales, Verteidigung und Schuldendienste für den sprunghaften Anstieg verantwortlich sind. Finanzminister Mnuchin sagte in einer Bewertung, dass die Schulden zeigen, dass Trump seine Wirtschaftsagenda funktioniert. Er bat den Kongress vermeidbare Ausgaben zu kompensieren. Es ist das höchste Haushaltsdefizit in den USA seit sieben Jahren.

Die Staatsschulden in den USA belaufen sich zusammengerechnet auf 16,8 Billionen US-Dollar.

Dem ehemaligen US-Präsidenten Obama gelang es das Haushaltsdefizit in seiner Amtszeit auf 585 Milliarden Dollar abzubauen.

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