Wahl in Österreich: ÖVP wird stärkste Partei – FPÖ stürzt ab

Symbolfoto: © Tim Reckmann | pixelio.de

In Österreich triumphierte am Sonntagabend der ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz, nach der Veröffentlichung erster Hochrechnungen. Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) wurde mit rund 37 Prozent der Wahlgewinner. Die dubiosen Spendenpraktiken und die desolate Parteifinanzierung haben Sebastian Kurz am Ende nicht geschadet. Die SPÖ wurde mit 22 Prozent zweitstärkste Kraft und die rechtspopulistische FPÖ stürzte auf 16 Prozent ab. Die Grünen scheiterten 2017 noch an der Vier–Prozent-Hürde und gewannen deutlich an Stimmen und kamen auf rund 14 Prozent.

Auslöser der vorgezogenen Neuwahlen war die sogenannte Ibiza-Affäre der türkis-blauen Regierung. Das Wahlergebnis zeigt, dass die Ibiza-Affäre rund um Frontmann Strache abgestürzt ist. Nach der Veröffentlichung des Ibiza-Videos trat der FPÖ-Frontmann Strache zurück. Die Partei stürzte trotzdem drastisch ab.

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